Workflow aus dem Kleiderschrank
16. Juli 2010Doch doch, ich muss wirklich sagen: das ist wahres Commitment. Da wird kurzerhand ein PC-Arbeitsplatz ins Hotelzimmer geschleppt und da der dort vorhandene Tisch unterdimensioniert ist, wird alles kurzerhand im geräumigen Kleiderschrank untergebracht.
Dabei muss kaum auf irgendwas verzichtet werden. Ausreichend großes Display, schneller Kartenleser, Backupplatten für die Bilder, schnelles Internet Dank UMTS.
Kein Wunder das die Absatzzahlen für großformatige Laptops auf dem Rückzug sind …
Adobe: We Love Choice
15. Mai 2010Nein, gut leiden kann ich sie beide nicht. Weder Adobe noch Apple. Von Apple besitze ich nur einen iPod, von Adobe nur den kostenfreien Acrobat Reader.
Geärgert habe ich mich allerdings schon oft über beide Firmen. Über iPods die nach nur einem Jahr intensiver Nutzung Fehler zeigen, welche die Nutzung erschweren / unmöglich machen. Über die unzureichende mechanische Qualität von Apple-Produkten. Über den geradezu religiösen Wahn in der Firmenleitung und unter Nutzern. Über die Überzeugungen eines gar nicht so angenehmen (aber unbestritten erfolgreichen) Firmengründers, welche die Fan-boy-Gemeinde wie eine Monstrans vor sich her trägt. Ja, ich bin ein PC, immer schon gewesen.
Bei Adobe sind es andere Dinge: Flash das Webseiten lähmt (ja, liegt nicht unbedingt am Produkt, sonder oft am Gestalter). Die Preispolitik für Adobe-Produkte. Die Tatsache das es die meisten Adobe-Produkte nur für Mac und Windows gibt. Eine proprietäre Datenbank in Lightroom die meine Fotos fressen will – genauso wie Rechner-Ressourcen.
Die Konsequenz: ich stimme mit den Füßen ab, nutze weder Photoshop noch Lightroom und bin auf der Suche nach einem Audioplayer der Podcasts und Audible-Hörbücher ähnlich gut integriert wie iTunes und iPod (mein sieben Monate alter iPod touch zeigt nämlich auch schon Ausfallerscheiningen).
Aber eine kleine Anzeige unter einem TechCrunch Blogpost und eine kleine Webseite haben bei mir den Nerv getroffen. Nicht das ich das von Adobe plakatierte “we love choice” nicht etwas scheinheilig finde.
Aber es trifft bei mir einen wichtigen Nerv. Das ich entscheiden kann was ich nutzen möchte, das ist mir wichtig. Auch wenn es mich Zeit kostet selbst herauszufinden welches Produkt, welche Technik ich nutzen will.
Kein Wunder, dass das jüngste Flash-Bashing von Steve Jobs mich eher gegen Apple einnimmt. Mir geht es nicht um den technischen Teil der Diskussion, ich halte viele Argumente auf beiden Seiten für fragwürdig und konstruiert.
Aber der Vorfall zeigt sehr schön wes Geistes Kind die Beteiligten sind. In meinen Augen macht Apple in dieser Diskussion eine ganz schlechte Figur.
Gadget des Monats: Speicherkarten-Safe
14. Mai 2010Fotografieren mit leichtem Gepäck hat Vorteile: eine Speicherkarte ist in der Kamera, eine weitere im Neoprenetui am Schlüsselbund – fertig. Wer allerdings sehr viel fotografiert, nicht schnell genug die Fotos auf den PC ziehen kann, der schleppt gleich ein paar Karten mehr mit sich rum.
Doch welche Karte ist noch leer, wie bringe ich Karten geschützt vor Staub, Nässe und ruppiger Behandlung unter?
Ich habe mich für den / die GEPE Card Safe entschieden. Er schluckt alle gängigen Formate (CF, SD, xD, Memory Stick) und wenn’s sein muss auch gleich vier davon.
Abhängig davon ob das Herstellerlabel beim offenen CardSafe zu mir zeigt oder aber die von mir beschriftete Rückseite, leere und volle Speicherkarten zu unterscheiden wird zum Kinderspiel, auch bei geschlossenem CardSafe.
Die mechanische Qualität ist ausgesprochen gut, der Deckel klappt nicht unbeabsichtigt auf.
Die Rubrik “Gadget des Monats” ist ein Produktreview auf Basis eigener Erfahrungen, aus eigenem Antrieb.
Dieser Blogpost ist keine Werbung, kein Advertorial, kein verabredeter Produkt-Review. Es gibt nur eine Verbindung mit dem Hersteller bzw. dessen Vertriebspartnern: ich bin Kunde.
Inhalte der Serie "Gadget des Monats"
- Gadget des Monats: Sucherlupe
- Gadget des Monats: Tilt-Adapter
- Gadget des Monats: Speicherkarten-Safe
Ist die Fastenzeit für Blogger endlich um?
14. Mai 2010Nun, für diesen Blogger schon. In den vergangenen knapp zwei Monaten habe ich nur wenig fotografiert, kaum Bilder nachbearbeitet, kaum Bilder bei Flickr eingestellt, keine neuen Blogpost geschrieben.
“Kreative Pause” heißt so was bei manchem Blognachbarn. Oder “Blogpause” weil andere wichtige Projekte akut Zeit und Aufmerksamkeit des Bloggers konsumieren. Oder es werden dutzendweise “Gefunden im Web” Blogposts raus gehauen.
Was war bei mir der Grund? Nun, ich hatte die Kamera in der Hand oder das WordPress Admin-Interface vor mir, eine Idee im Kopf und … und trotzdem klang in mir irgendwie nichts. Es war irgendwie – gar nicht so einfach das zu beschreiben – mühsam.
Dabei gibt es doch zahlreiche Ratschläge wie man mit Durchhängern umgeht: mach jeden Tag ein Foto, mach Dein erstes Foto gleich nach dem Aufstehen, fang ein neues Fotoprojekt an (365 oder “fotografiere die Hobbys von anderen” [heute erst im Feedreader gelesen]), blogge über eine kreative Idee die Du sonstwo im Web gefunden hast damit der tägliche Blogpost zu Stande kommt.
Aber irgendwie merken viele Deiner Leser das Du nicht voll dahinter stehst.
Oder: lehne Dich entspannt zurück und warte einfach bis die Lust auf die Fotografie zurück kommt. Bisher hat es bei mir immer so funktioniert und auch dieses Mal scheint es wieder so zu sein.
“Aber schadet das Deinem kreativen Schaffen nicht?”. Nein, tut’s nicht. Auch in dieser Zeit habe ich mich mit Fotografie beschäftigt. Gelesen, Fotoideen aufgeschrieben, die Shoot-Liste gefüllt, Themen über die ich zukünftig bloggen will skizziert, DIY-Projekte bearbeitet. Viel nachgedacht.
Aber seht einfach selbst was in den nächsten Tagen so kommen wird. In nächster Zeit wird einiges über DIY und Technik dabei sein, aber es werden sich auch wieder Shooting-Tipps und Kreatives drunter mischen. Wir lesen uns.