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100 und kein bißchen weise …

Es ist also soweit: technisch gesehen ist dies der 100ste Blogpost auf intermayer.com. Zeit für zwei Gedanken: was bringt mir das Bloggen und wie gehts hier weiter?

Der eigene Fotoblog – was bringt’s? Es kostet Zeit die anderswo fehlt, ich ärgere mich mit Technik rum (immer weniger), ich freue mich über Feedback und ärgere mich über Spam.
Aber zu bloggen heiß auch ein neues Fenster zur Welt zu haben, durch das man rausrufen kann, durch das aber auch interessante Dinge hereindringen. Ich bekomme jede Menge Ideen … und habe etwas weniger Zeit sie zu realisieren.

Wie geht’s weiter? Das Ziel meines Blogs wird für mich immer klarer: er begleitet mich bei meinem Hobby. Der Blog begleitet mich … auf dem Weg zu besseren Fotos. Das ich es nicht geschafft habe am Fotowettbewerb “Verlassenes” teilzunehmen, obwohl ich Bildidee, Location und Requisiten hatte zeigt mir: der Weg ist richtig, nur loslaufen muss man eben auch.
Deswegen werden sich bei mir folgendes verändern:

  1. Dieser Blog ist mein Medium um über Fotografie zu plaudern. But the medium is not the message.
    Meine Message ist die Fotografie und was ich dafür tue besser zu werden. Die Zeit für meine Fotoprojekte und Assignments ist knapp bemessen und manchmal ist die ganze Welt gegen mich, aber mein persönliches Ziel ist klar: bessere Fotos machen und nicht nur darüber schreiben. [Au weia, plötzlich hängt die Messlatte aber ziemlich hoch.]
  2. Der Blog wird auch weiterhin über Neues aus der Fotografie berichten. Ein bißchen strukturierter als in der Vergangenheit, mit Artikelserien, neuen Rubriken und solchem Zeugs. Mein Blogging-Workflow muß dabei schlank bleiben – Inhalte sollen überzeugen, nicht der eye-candy oder technische Gimmicks. Aber …
  3. … vor allem wird sich eines ändern: hier wird künftig mehr über meine Arbeit berichtet, was mir hilft, woran ich verzweifle, wie ich Dinge angehe und welche Erfahrungen ich dabei mache.
    Schon möglich das auch ein bißchen mehr “behind the scenes” Material rüberkommt (bspw. Soundseeings, Schüsse vom Aufbau, Videoschnipsel, direkter Austausch mit Anderen).

Soweit meine Ideen. Der Weg in die Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert und vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt. Deswegen geh’ ich jetzt raus und nehm die Kamera mit. Tschüß!

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