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Quo Vadis intermayer.com?

Wohin gehst Du also? Mmmh, vielleicht wäre es gut mal kurz zu reflektieren woher dieser Blog eigentlich kommt und wie es ihm seit dem 18.11.2007 (erster Blogpost) ergangen ist.

Von Zielen und eierlegenden Wollmilchsäuen. Da hatte sich also einer, der in den Achtzigern mit der Fotografie begonnen hatte und im Lauf der Zeit mit seinem Hobby nur kleine (Fort)Schritte machte, aufgemacht auch das Internet zu nutzen um mehr Pepp in die eigene Fotografie zu bringen. So war es dann auch die Idee hinter diesem Blog

  • eigene Bilder regelmäßig zu präsentieren,
  • Galerien mit eigenen Bildern hosten,
  • mittels eines Blogs über eigene Projekte, Fortschritte und Rückschläge zu informieren und
  • eigene Medienkopetenz aufbauen.

Was daraus wurde. Die erste Überraschung: die technische Infrastruktur ließ sich viel leichter aufbauen und bedienen als ursprünglich befürchtet. Schnell war auch ein Weg gefunden Bildgalerien in einen Blog einzubauen und so schien es als könne es jetzt richtig losgehen.

Der Kampf eines Bloggers. So ging es dann zwar los, aber halt auch einiges schief. Bei einem Fotografen den einfach vieles interessiert, baut sich im Lauf der Zeit ein buntes Sammelsurium von Themen und Fotos auf – wie sie unterschiedlicher kaum sein können. Was die eine Gruppe von Lesern interessiert ist für die andere Gruppe uninteressant.
Dennoch kamen irgendwann Leute hier vorbei mit denen ich nicht wirklich gerechnet hatte: Interessierte von überall her, statt nur Freunde und Bekannte. Um den so neu gewonnenen Lesern und Feed-Abonnenten etwas bieten zu können, kommt man dann auf Ideen wie die einer Presseschau (hieß hier ‘Blick durch den Sucher‘ oder auch die Rubrik ‘Blogs, Web & Podcasts‘).

Eines Tages kommt dann die ernüchternde Erkenntnis: in Deinem Feedreader finden sich unter Dutzenden von Blogposts zum gleichen Hype irgendwann auch Deine eigenen Artikel regelmäßig ein. SSDB: same shit, different blog.

Zeit zum Nachdenken. Nein, es ist nicht verwerflich über aktuelle Trends zu bloggen. Auch dann nicht, wenn das schon zahlreiche Andere vor einem getan haben. Blogs die einen hohen Wert auf Reichweite legen (bspw. wegen Werbeeinnahmen oder Marketing eigener Angebote) sind sogar gut beraten nicht nur aktuell, sondern möglichst früh dabei zu sein. Schließlich trägt das zum Mehrwert des eigenen Angebots bei.
Freilich kann das Zeit und Energie kosten und führt nicht selten zu sportlichen Ambitionen (bspw. jeden Tag einen Blogpost).

Bis Dich dann irgendwann eine Blogparade aus dem Trott reißt und Du Dir die Frage stellst ‘Warum blogge ich wirklich?’. Vor einem dreiviertel Jahr habe ich diese Frage für mich beantwortet.

Packt intermayer.com jetzt ein? Nein, ganz und gar nicht. Bloggen über die Fotografie macht mir immer noch viel Spaß und das werde ich auch weiterhin tun. Aber eine Sache wird Änderungen mit sich bringen, eine Sache ohne die kein Fotograf auskommt: Fokussierung.

Als erstes werden (ab Mitte der kommenden Woche) zwei recht verschiedene Themen den Auftakt geben. Inspiriert durch verschiedene Artikel aus der Blogosphere durfte ich einiges lernen zum Thema ‘Blog über Fotografie oder Blog zur Bildpräsentation’.

Verwandte Artikel:

  1. Lasset die Fotografieblogger zu mir kommen …
Lars (0 comments)Freitag, 20. März 2009 - 20:08:41

hmm, so ähnlich geht es wohl einigen Leuten. Gut finde ich, dass Du innehälst und reflektierst. Das sollte ich auch mal wieder machen.
Ich lese auch sehr viel über Fotografie (Bücher, Blogs, Foren, usw.) aber zum eigentlichen Fotografieren komme ich eher selten. Daher wäre für mich ein Blog mit regelmäßigen Posts einfach zu viel. Respekt, dass Du das hinbekommst!

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